Systemische Supervision


  • Beschreibung:

    Im psychosozialen Feld besteht ein hoher Anspruch an die zu leistende Arbeit. Gleichzeitig ist die Supervision ein wirksamer Rahmen, um qualitativ gute Arbeit zu leisten, sich dabei im Team leistungsfähig und gut aufgehoben zu fühlen und um persönlich im täglichen Arbeitsgeschehen motiviert und gesund zu bleiben. Daher wundert es nicht, dass die Nachfrage nach institutioneller, nach Team- und nach Einzelsupervision steigt. Der systemische Ansatz genießt aufgrund seiner Passigkeit in verschiedensten Kontexten, seiner zutiefst ressourcenorientierten Haltung, seiner praxisorientierten Methodenvielfalt und seiner nachweislich hohen Effizienz inzwischen eine hohe Anerkennung. Supervision erhöht nicht nur die Reflexions- und Handlungsfähigkeit einzelner Mitarbeiter, sondern ganzer Teams und Organisationen.

    Die Weiterbildung zum „Systemischen Supervisor/in“ setzt eine bereits absolvierte, abgeschlossene Weiterbildung in „Systemischer Therapie“ oder „Systemischer Beratung“ voraus.

    Neben einer mindestens fünfjährigen Berufspraxis benötigen Sie ebenfalls Zugang zur praktischen Tätigkeit in der Supervision parallel zur zweijährigen Weiterbildung.


  • Beginn:

    Beginn der zertifizierten Weiterbildung Systemische Supervision ist am 13. Januar 2020 in Magdeburg. Weitere Informationen erhalten Sie im Einführungsseminar am 18. November 2019 in Magdeburg oder direkt beim ISFT


  • Schwerpunkte:
  • Theorien systemischer Supervision, systemtheoretische und konstruktivistische Ansätze sowie Theorien sozialer Systeme und Organisationen
  • Funktionen von Supervision und Supervisionskontexte (soziale Einrichtungen, Schulen, Jugendhilfe, Sucht etc.)
  • Supervisionsrahmen (Dauer, Häufigkeit, Akquisition, Marketing)
  • Supervisionssettings (Einzel-, Gruppen- und Teamsupervision, Konsultation, Fallsupervision etc.)
  • Supervisionsmethoden (zirkuläres Fragen, Team- und Einzelinterventionen, Skulpturen und Aufstellungen, Zeitlinien, Visualisierungs- und hypnotherapeutische Methoden, Rituale etc.)
  • Supervisionshaltungen (Neutralität, Allparteilichkeit, Respekt versus Respektlosigkeit, Gendersensitivity, Kontextsensibilität)
  • Supervisionsmuster
  • Supervisionsprozesse (Auftragsklärung, Ressourcenorientierung, Perspektivenwechsel, Feedbackschleifen etc.)
  • Ethische Fragen