Top-Referent/in - einmaliges Seminar in Magdeburg

„Das Schwere leichter machen“ - Grundlagen der Psychotraumatologie mit Schwerpunkt ressourcenorientierter Stabilisierungsarbeit der Psychodynamisch-Imaginativen Traumatherapie


Beschreibung:

Insbesondere in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die an Traumafolgestörungen leiden, spielt die Entwicklung und Erweiterung von Selbstheilungskräften und die Entwicklung bzw. das Wiederentdecken von selbstwirksamem Verhalten eine grundlegende Rolle. Das grundlegende Verstehen und die Aufklärung dessen, was bei Traumatisierung geschieht und wie sich Traumafolgestörungen auswirken, hilft, das durch Traumatisierung oft „verrückte“ Verhalten – welches ein normales Verhalten auf verrücktes Erleben darstellt – einzuordnen und zu verstehen. Dies ist oft erst die Grundlage, die uns ermöglicht, mit den KlientInnen in Beziehung zu bleiben und damit unsere Basis für begleitende beratende und auch die therapeutische Arbeit.

Ressourcenaktivierende Stabilisierungsarbeit, dabei insbesondere imaginative Arbeit auf der „inneren Bühne“ entlastet die Betroffenen. Sie befähigt diese Selbstfürsorge und die Selbstregulation ihres ständig erhöhten Stresslevels zu erlernen und zu nutzen und schützt auch die HelferInnen vor „Burnout“.

Kursinhalte:

  • Grundlagen der Psychotraumatologie
  • Diagnostik von Traumafolgestörungen, ihre Symptomatiken, bei Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, sowie Auswirkungen auf den eigenen Handlungsbereich
  • Unterscheidung von akuter Traumatisierung/Krisenintervention und dem Umgang mit chronischen, komplexen Traumafolgestörungen
  • Verarbeitung von Traumatisierungen
  • Umgang mit posttraumatischen und komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen und Dissoziation
  • Ressourcenaktivierung

  • Seminarleitung:
    Dipl.-Psych. Ulrike Reddemann
  • Termin:
    02.12. – 04.12.2019* (3 Tage)
  • Ort:
    Magdeburg
  • Kosten:
    390,00 Euro

  • *Anmeldeschluss 4 Wochen vor Beginn beim ISFT Magdeburg