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„Störung – was nun?“

Störungsspezifisches Arbeiten in der Systemischen Therapie

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Beschreibung:

    „Können Sie mir sagen, was mein Kind hat?“
    „Ich bin Borderliner und brauche Hilfe.“
    „Ich habe Angst, verrückt zu werden!“

    Wem begegnen diese oder ähnliche Fragen und Sätze im beraterischen Alltag nicht? Diagnosen, wie Ängste, Zwänge, Traumafolgestörungen und Depressionen werden als sogenannte „harte“ Wirklichkeiten wie ein „Lebensmantel“ getragen, gepflegt und weitergegeben. Als Berater eröffnet sich somit ein Spannungsfeld zwischen diesen Festschreibungen, deren eventuelle Nützlichkeiten und für Methoden zur konstruktiven Veränderung.

    In diesem Seminar geht es einerseits darum, störungsspezifisches Wissen zu Diagnosen, klassischen psychiatrischen Behandlungsansätzen und Krankheitsverläufen als Verständigungsmöglichkeiten mit Kolleginnen und Betroffenen zu nutzen. Andererseits wird kontextspezifisches systemisches „Knowhow“ eingesetzt, um eigene Denkinstrumente, Haltungen und Praktiken zu überprüfen.

    Folgende Fragen sind im Seminar bedeutsam:

    • Wie den Beginn eines Kontaktes zu Familien bzw. Kindern/Jugendlichen gestalten, wenn die ganze Energie in dieses Thema fließt, es den Schlaf raubt sowie die Stimmung beeinträchtigt, Ängste aktiviert und vermeintliche Entscheidungszwänge auslöst?
    • Wie gelingt der Umgang mit Diagnosen in Familien, die damit verbunden eine konflikthafte Beziehungsgestaltung, fruchtlose Machtkämpfe oder Resignieren in Hilflosigkeit erleben?
    • Wie kann jeder die Kunst des Einwerbens für Möglichkeiten der eher konstruktiven sozialen Wirklichkeitskonstruktion erlernen/festigen? Wie können also aus „harten Wirklichkeiten“ Möglichkeitsräume für Beratung und Therapie generiert werden?
    • Welche systemischen Hypothesen dienen dabei unserer Ankopplung an die Sichtweise der Betroffenen und gelten als sogenannte Türöffner? Wie gelingt also eine Übersetzung von Diagnosen oder anderen harten Zuschreibungen in eine nützliche Mehrdeutigkeit?

Rahmendaten:

  • Referenten: Dr. Kathrin Stoltze und FÄ Anke Kasner (FÄ für Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie)
  • Datum: 23. – 24.03.2018
  • Ort: Magdeburg

Kosten:

  • Ihre Eintrittskarte erwerben Sie für 260,00 Euro, bei Voranmeldung.
  • Anmeldeschluss ist 4 Wochen vor Beginn

Anmeldung

Telefon: +49 (0)391 – 50 96 89 99
Fax: +49 (0)391 – 5 63 97 73
E-Mail: info@isft-magdeburg.de

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